März 2026
Monatskommentar Trend Kairos European Opportunities
Der Fonds zeigte im März mit einer signifikanten Outperformance erneut seine defensiven Qualitäten, konnte sich aber dem sehr schwachen Marktumfeld nicht entziehen. Die inflationäre Wirkung der stark angestiegenen Energiepreise und die daraus resultierenden Wachstumsrisiken führen zu einer Abschwächung der Wachstumserwartungen für Europa in 2026. Wir gehen aber in unserem Basis-Szenario nicht von einer Rezession, sondern von einer Lösung des Konflikts in den nächsten Wochen aus. Diese Einschätzung wurde mit dem heute Nacht getroffenen Waffenstillstand und dem Beginn von Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien im Mittleren Osten bestätigt.
Zur Monatsmitte März haben wir eine Short-Future-Position in Höhe von ca. 15 % des Portfolios eröffnet, um dem deutlich angestiegenen Tail-Risk einer längerfristigeren Auseinandersetzung und den damit verbundenen negativen Auswirkungen nachhaltig höherer Energiepreise auf die Wachstumserwartungen Rechnung zu tragen. Dieses Tail-Risk hat sich mit dem heutigen Waffenstillstand reduziert, was als positiv zu bewerten ist. Eine Auflösung der Short-Future-Position sehen wir aber aktuell als verfrüht an, da wesentliche Fragen offenbleiben und die Visibilität für eine tragfähige Verhandlungslösung aktuell noch sehr gering ist.
Das Portfolio ist u.E. im aktuellen Marktkontext mit seinem Fokus auf strukturelles Wachstum und den defensiven Qualitäten auf Unternehmens-Ebene sehr gut positioniert. Mit einer Stabilisierung der Makro-Situation sehen wir hier unverändert ein signifikantes Neubewertungspotenzial für unsere Portfolio-Unternehmen.
I-Tranche
Der europäische Aktienmarkt (Stoxx 600) verzeichnete im März infolge des Krieges im Mittleren Osten einen deutlichen Kursrückgang in Höhe von -8,0 %. Die stark angestiegenen Energiepreise wirken sich inflations- und zinserhöhend aus und führen potenziell zu signifikanten, stagflationären Wachstumsrisiken in Europa, insbes. sofern der Konflikt länger andauern sollte. Die PMIs in Europa für März reflektieren diese Effekte bereits zum Teil, bewegen sich aber mit 50,7 immer noch im Wachstumsbereich. Zinserhöhungen der EZB in 2026 sind aktuell nicht Teil unseres Basis-Szenarios, das von einer Stabilisierung der Situation und einer De-Eskalation in den nächsten 2-4 Wochen ausgeht. In diesem Kontext ist mit einer Abschwächung des Wachstums in Europa zu rechnen, nicht aber mit einer Rezession. In den USA stellen sich die Makro-Auswirkungen des Krieges grundsätzlich ähnlich dar, wenngleich sich die US-Wirtschaft durch ihren Status als Netto Energie-Exporteur und aufgrund der AI-Investitionen wesentlich resilienter zeigen wird. Zinssenkungen der Fed sind u.E. aber aufgrund der sich einstellenden Inflationsdynamik zunächst nicht zu erwarten.
Im März zeigte der Fonds erneut defensive Qualitäten. Zwar ging der Fondspreis in schwachem Marktumfeld um -5,6 % zurück, der Vergleichsindex Stoxx Europe Small fiel mit -8,1 % aber deutlich stärker. Seit Jahresbeginn beträgt die Fondsrendite -4,3 %. Seit Auflage im April 2019 beläuft sich das Alpha ggü. dem Vergleichsindex auf +33,4 %.
Die Fonds-Performance im März war geprägt durch die negativen ökonomischen Auswirkungen des Iran-Krieges, insbes. die durch stark angestiegene Öl- und Gas-Preise signifikant erhöhten Inflations- und daraus resultierenden Wachstumsrisiken. Dies gilt insbes. für Europa als wichtigem Energie-Importeur aber auch für Asien. Entscheidend für die weitere Entwicklung an den Märkten ist die Frage, wie lange die de-facto Sperrung der Straße von Hormuz Bestand hat und ob es zu weiteren, nachhaltigen Beschädigungen der Energie-Infrastruktur im Mittleren Osten kommt. Um dem Tail-Risk einer weiteren Eskalation der Situation Rechnung zu tragen, haben wir zur Monatsmitte einen Hedge über eine Short-Position in Index-Futures (DAX und Stoxx Europe 600) in Höhe von 15 % des Portfolios eröffnet.
Aus heutiger Sicht sehen wir für 2026 trotz einer Eintrübung der Wachstumsperspektive keine Rezession in Europa. Unser Ausblick auf den Markt und den Fonds bleibt daher mittelfristig grundsätzlich positiv, insbes. vor dem Hintergrund des Neubewertungspotenzials im investierten Portfolio.
P-Tranche
Der europäische Aktienmarkt (Stoxx 600) verzeichnete im März infolge des Krieges im Mittleren Osten einen deutlichen Kursrückgang in Höhe von -8,0 %. Die stark angestiegenen Energiepreise wirken sich inflations- und zinserhöhend aus und führen potenziell zu signifikanten, stagflationären Wachstumsrisiken in Europa, insbes. sofern der Konflikt länger andauern sollte. Die PMIs in Europa für März reflektieren diese Effekte bereits zum Teil, bewegen sich aber mit 50,7 immer noch im Wachstumsbereich. Zinserhöhungen der EZB in 2026 sind aktuell nicht Teil unseres Basis-Szenarios, das von einer Stabilisierung der Situation und einer De-Eskalation in den nächsten 2-4 Wochen ausgeht. In diesem Kontext ist mit einer Abschwächung des Wachstums in Europa zu rechnen, nicht aber mit einer Rezession. In den USA stellen sich die Makro-Auswirkungen des Krieges grundsätzlich ähnlich dar, wenngleich sich die US-Wirtschaft durch ihren Status als Netto Energie-Exporteur und aufgrund der AI-Investitionen wesentlich resilienter zeigen wird. Zinssenkungen der Fed sind u.E. aber aufgrund der sich einstellenden Inflationsdynamik zunächst nicht zu erwarten.
Im März zeigte der Fonds erneut defensive Qualitäten. Zwar ging der Fondspreis in schwachem Marktumfeld um -5,6 % zurück, der Vergleichsindex Stoxx Europe Small fiel mit -8,1 % aber deutlich stärker. Seit Jahresbeginn beträgt die Fondsrendite -4,4 %. Seit Auflage im April 2019 beläuft sich das Alpha ggü. dem Vergleichsindex auf +33,4 %.
Die Fonds-Performance im März war geprägt durch die negativen ökonomischen Auswirkungen des Iran-Krieges, insbes. die durch stark angestiegene Öl- und Gas-Preise signifikant erhöhten Inflations- und daraus resultierenden Wachstumsrisiken. Dies gilt insbes. für Europa als wichtigem Energie-Importeur aber auch für Asien. Entscheidend für die weitere Entwicklung an den Märkten ist die Frage, wie lange die de-facto Sperrung der Straße von Hormuz Bestand hat und ob es zu weiteren, nachhaltigen Beschädigungen der Energie-Infrastruktur im Mittleren Osten kommt. Um dem Tail-Risk einer weiteren Eskalation der Situation Rechnung zu tragen, haben wir zur Monatsmitte einen Hedge über eine Short-Position in Index-Futures (DAX und Stoxx Europe 600) in Höhe von 15 % des Portfolios eröffnet.
Aus heutiger Sicht sehen wir für 2026 trotz einer Eintrübung der Wachstumsperspektive keine Rezession in Europa. Unser Ausblick auf den Markt und den Fonds bleibt daher mittelfristig grundsätzlich positiv, insbes. vor dem Hintergrund des Neubewertungspotenzials im investierten Portfolio.
Sie haben die Fondsnews mit aktuellen Artikeln, Factsheets und Monatskommentaren noch nicht abonniert?
Disclaimer: Dieses Dokument richtet sich ausschließlich an Kunden der Kundengruppe „Professionelle Kunden“ gem. § 67 Abs. 2 WpHG und / oder „Geeignete Gegenparteien“ gem. § 67 Abs. 4 WpHG und ist nicht für Privatkunden bestimmt. Die Verteilung an Privatkunden ist nicht beabsichtigt. Es dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlagestrategieempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und keine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 sowie keine Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten im Sinne des § 2 Abs. 8 Nr. 10 WpHG dar. Historische Wertentwicklungen lassen keine Rückschlüsse auf ähnliche Entwicklungen in der Zukunft zu. Diese sind nicht prognostizierbar.
Alleinige Grundlage für den Anteilerwerb sind die Verkaufsunterlagen zum Sondervermögen. Verkaufsunterlagen zu allen Sondervermögen der HANSAINVEST Hanseatische Investment GmbH sind kostenlos bei Ihrem Berater/Vermittler, der zuständigen Depotbank oder bei HANSAINVEST unter www.hansainvest.com erhältlich. Alle angegebenen Daten sind vorbehaltlich der Prüfung durch die Wirtschaftsprüfer zu den jeweiligen Berichtsterminen. Die Ausführungen gehen von unserer Beurteilung der gegenwärtigen Rechts- und Steuerlage aus. Für die Richtigkeit der hier angegebenen Informationen übernimmt Greiff capital management AG keine Gewähr. Änderungen vorbehalten.
Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Ihr Ansprechpartner
Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser ist Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients bei der Greiff capital management AG. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Commerzbank AG in Karlsruhe war der Bankfachwirt acht Jahre im Retailbanking tätig. Zuletzt agierte Andreas Kaiser mehr als sechs Jahre erfolgreich als Relationship Manager im Wealth Management der Commerzbank in Baden-Baden.
Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Wholesale Banken & Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.