Juli 2026
Monatskommentar DCP – Hybrid Income
Die Performance im Juli lag bei -0,47% in CHF, -0,27% in EUR und -0,11% in USD. Die Rendite des Portfolios auf den von uns erwarteten Call liegt bei 2,6% in CHF, 4,9% in EUR und 6,4% in USD. Die Duration liegt bei 2.5 Jahren.
Portfolio
Im Juli gab es keine Ausläufe im Fonds. Ebenso wenig wurden Rückkaufangebote durch Emittenten unterbreitet. Bedingt durch die anstehende Berichts- und Feriensaison war die Aktivität der Emittenten verhalten.
Marktrückblick
Der Euro Stoxx 50 verzeichnete im letzten Monat eine positive Performance von 0,59 % in EUR, während der SMI 1,07 % in CHF zulegte. Die Performance des Swiss Bond Index und Barclays Pan European Aggr IG hedged lagen im vergangenen Monat bei -1,07 % bzw. -1,48 % in Lokalwährung.
Ende Juli notierten die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen der Schweiz, Deutschlands und den USA zum Monatsende bei 0,42 %, 3,21 % und 4,74 %. Die Risikoaufschläge der europäischen Anleiheklassen High Grade, High Yield und Hybrid High Grade blieben stabil im Berichtsmonat. Sie liegen für die einzelnen Anleiheklassen HG, HY und Hybrid HG bei 80, 287 und 134 Basispunkten zum Monatsende.
Die Nachrichten im Juli, welche die Finanzmärkte beschäftigten, blieben im Wesentlichen unverändert. Der Optimismus hinsichtlich eines Endes des Konflikts zwischen den USA und dem Iran verflog jedoch rasch, als der Iran Schiffe in der Strasse von Hormus angriff und sich auch die Huthi-Rebellen erneut in den Konflikt einschalteten. Interessanterweise zeigte sich im Juli, ähnlich wie im Juni, eine Phase von Eskalation und anschliessender Deeskalation. Eine endgültige Lösung ist weiterhin nicht in Sicht, und die Erdölvorräte befinden sich nach wie vor auf historisch niedrigen Niveaus. Auch die Gasvorräte in Europa sind vergleichsweise niedrig und müssten im Hinblick auf den kommenden Winter aufgefüllt werden. Diese Aussichten treiben die Energiepreise erneut nach oben und damit einhergehend auch die Inflationserwartungen.
Der Technologiesektor sowie die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den hohen Kapitalinvestitionen sorgten ebenfalls für Volatilität. Die Unternehmen haben in den vergangenen Monaten mit umfangreichen Anleiheemissionen für Aufmerksamkeit gesorgt. Zwar ist, im Gegensatz zu Aktienindizes, die Gewichtung von Technologieanleihen vergleichsweise gering, dennoch zeigen sich Investoren in diesem Segment zunehmend vorsichtig. Im Vergleich zu anderen Unternehmensanleihen verzeichnete der Technologiesektor den stärksten Anstieg der Risikoprämien.
Die vorherrschende Unsicherheit stellt die Zentralbanken vor die Herausforderung, sowohl Preisstabilität als auch Wirtschaftsentwicklung zu gewährleisten. Im Juli kam es weltweit (Fed, EZB, SNB und BoJ) zu geldpolitischen Entscheidungen. Alle Zentralbanken beliessen die Leitzinsen unverändert, verfolgen jedoch unterschiedliche Ansätze im Erwartungsmanagement. In Europa bereitet man die Märkte auf mögliche Zinserhöhungen im September vor; die Schweiz stellt eine Phase niedriger Zinsen bis 2027 in Aussicht; die Fed vermeidet klare Signale über den weiteren Kurs; und in Japan versucht man mittels Währungsinterventionen, die Inflation zu steuern. Der Zinsmarkt zeigte sich jedoch weitgehend unbeeindruckt und preiste global steilere Zinskurven ein. Je nach Inflations- und Wachstumserwartungen lagen die Bewegungen am langen Ende der Kurve zwischen rund 15 Basispunkten (BoJ, SNB) und bis zu 30 Basispunkten (Fed, EZB).
Der europäische Primärmarkt für Nachranganleihen verzeichnete im Juli wenige Aktivitäten im Vergleich zum Vormonat (New Issues: 3 Mrd. EUR vs. Rückkäufe: 8 Mrd. EUR). Damit erreichte der europäische Markt für Nachranganleihen zum Monatsende ein Volumen von 987 Mrd. EUR.
Marktausblick
Mitte des Monats wurde die Berichtssaison mit den ersten Ergebnissen für das erste Halbjahr eingeläutet. Zunächst kamen sehr positive Nachrichten aus dem Bankensektor. Getrieben durch die bereits beschriebene Marktvolatilität und steilere Zinskurven konnten Finanzdienstleister sowohl im Handelsergebnis als auch bei den Zinsmargen überzeugende Resultate erzielen. Auch die ersten Berichte unserer Portfoliounternehmen aus dem Unternehmenssektor fielen positiv aus. Wie erwartet spüren einzelne Unternehmen jedoch eine strukturelle Schwäche im deutschen Markt. Der Energiesektor profitierte von hohen Preisen und historisch hohen Margen. Insgesamt gelang es den Unternehmen bislang, sich geschickt durch die geopolitischen Unsicherheiten, die sich rasch verändernde Zollpolitik der USA sowie das stagnierende Wachstum in Europa zu navigieren.
Wir sind mit unserem Fokus auf die stabilsten und regional diversifizierten Emittenten weiterhin sehr zufrieden. Zudem konnte die Allokation in Anleihen mit kurzer Duration im Juli dazu beitragen, den Fonds im Vergleich zu den Anleihenindizes vor übermässiger Volatilität zu schützen – bei gleichzeitig weiterhin attraktiven Renditen.
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Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser ist Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients bei der Greiff capital management AG. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Commerzbank AG in Karlsruhe war der Bankfachwirt acht Jahre im Retailbanking tätig. Zuletzt agierte Andreas Kaiser mehr als sechs Jahre erfolgreich als Relationship Manager im Wealth Management der Commerzbank in Baden-Baden.
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Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Wholesale Banken & Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.