Februar 2026

Monatskommentar DCP – Hybrid Income

Die Performance im Februar lag bei 0.45 % in CHF (0.62 % in EUR, 0.71 % in USD). Die Rendite des Portfolios auf den von uns erwarteten Call liegt bei 2.7 % in CHF bzw. bei 4.6 % in EUR und 5.8 % in USD. Die Duration liegt bei 2.5 Jahren.

Portfolio
Im Februar wurde eine Veolia-Anleihe vorzeitig zurückbezahlt. Der Call erfolgte nicht am ersten optionalen Rückzahlungstermin, sondern erst einen Monat später – allerdings noch vor dem ersten Reset. So konnte der Emittent die Finanzierung etwas länger zu fixen Konditionen sichern, bevor höhere Zinsen fällig wurden. Dieses Vorgehen konnte bei Unternehmen in letzter Zeit häufiger beobachtet werden.

Die frei gewordenen Anleihen konnten in Anleihen des gleichen Emittenten wieder angelegt werden. Zusätzlich wurden attraktiv verzinste, weiterhin verfügbare Legacy-Anleihen von Versicherungen und Banken leicht erhöht.

Marktrückblick

Der Euro Stoxx 50 verzeichnete im letzten Monat eine positive Performance von 3.34 % in EUR, während der SMI 6.26 % in CHF erwirtschaftete. Die Performance des Swiss Bond Index und Barclays Pan European Aggr IG hedged lagen im vergangenen Monat bei 0.59 % bzw. 1.27 % in Lokalwährung.

Ende Februar notierten die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen der Schweiz, Deutschlands und der USA zum Monatsende bei 0.18 %, 2.64 % und 3.9 %. Die Risikoaufschläge der europäischen Anleiheklassen High Grade, High Yield und Hybrid High Grade erhöhten sich im Berichtsmonat leicht. Sie liegen für die einzelnen Anleiheklassen HG, HY und Hybrid HG bei 84, 296 und 144 Basispunkten zum Monatsende.

Nachdem der Februar insgesamt positiv verlaufen war, sahen sich die Kapitalmärkte mit mehreren Risikoszenarien konfrontiert. Die Marktteilnehmer reagierten auf eine unerwartet hohe Volatilität bei Edelmetallen. Zudem verursachten wiederkehrende Sorgen um die Entwicklung des Softwaresektors und die Veröffentlichung der Jahresergebnisse teils deutliche Kursbewegungen. Zusätzlich rückte der Bereich der Private-Credit-Fonds in den Fokus, da dieser einem verstärkten Liquiditätsdruck ausgesetzt ist, da Anleger ihre Anteile in zunehmendem Maße zurückgeben. Auf geopolitischer Ebene sorgte die Eskalation zwischen den USA und dem Iran für erhöhte Unsicherheit, nachdem Präsident Trump die Flottenpräsenz der USA in der Region deutlich verstärkt hat. Damit erscheint ein weiterer Konfliktherd mit potenziell globalen Auswirkungen möglich.

Trotz zahlreicher geopolitischer und marktspezifischer Belastungsfaktoren zeigten sich die Zinsmärkte im Februar bemerkenswert stabil, begleitet von niedriger Volatilität. Die meisten Portfoliounternehmen konnten ihre für 2025 gesetzten Ziele erreichen oder übertreffen und verfügen nach wie vor über solide Bilanzen. Der sich abzeichnende Konflikt zwischen den USA und dem Iran wirkt gegenwärtig insbesondere über steigende Energiepreise inflationär. Dadurch wurden Zinssenkungserwartungen in Europa weitgehend verdrängt. Erfreulich robust zeigte sich die Nachfrage nach Hybridanleihen. Neue Emissionen waren mehrfach überzeichnet, obwohl die Reset-Spreads historisch niedrig und die Durationen erhöht waren.

Der europäische Primärmarkt für Nachranganleihen verzeichnete im Februar ein positives Wachstum zum Vormonat (New Issue: 13 Mrd. EUR vs. Rückkäufe: 10 Mrd. EUR). Damit erreichte der europäische Markt für Nachranganleihen zum Monatsende ein Volumen von 985 Mrd. EUR.

Marktausblick

In den kommenden Wochen werden die geopolitischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran voraussichtlich eine maßgebliche Rolle spielen. Noch ist unklar, ob es sich um eine zeitlich begrenzte Auseinandersetzung handelt oder ob weitere Länder in den Konflikt hineingezogen werden. Für die Anleihemärkte stellt sich dabei die zentrale Frage, ob der inflationsfördernde Effekt steigender Energiepreise überwiegen oder ob deflationäre Tendenzen infolge erhöhter Risikoaversion und einer verhaltenen Konsumnachfrage dominieren werden.

In diesem von Unsicherheit geprägten Umfeld ist die konsequente Umsetzung unserer Anlagephilosophie nach wie vor von zentraler Bedeutung. Unser Fokus auf stabile, qualitativ hochwertige Emittenten sowie die bewusste Zurückhaltung gegenüber übermäßigen Risiken – etwa aus erhöhter Duration oder niedrigen Reset-Spreads – ermöglicht es uns, das Portfolio defensiv und dennoch ertragsorientiert auszurichten.

Angesichts aktueller Renditeniveaus von rund 2.7 % in CHF, 4.6 % in EUR und 5.8 % in USD im DCP Hybrid Income erachten wir qualitativ hochwertige Unternehmensanleihen als attraktiv bewertete Ertragsquelle. Damit positionieren wir das Portfolio als Quality-Investment mit einem klar defensiven Profil und zugleich überzeugendem Rendite-/Risikoverhältnis.


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Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.

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Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Wholesale Banken & Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.

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