Dezember 2025
Monatskommentar DCP – Hybrid Income
Die Performance im Dezember lag bei 0,02 % in CHF (0,24 % in EUR, 0,42 % in USD). Die Rendite des Portfolios auf den von uns erwarteten Call liegt bei 2,9 % in CHF, bzw. bei 4,8 % in EUR und 6,2 % in USD. Die Duration liegt bei 2,3 Jahren.
Portfolio
Im Dezember wurden zwei AXA Anleihen wie erwartet gecancelt. Die frei gewordenen Mittel haben wir sowohl in kürzer laufende, als auch Anleihen mit längeren Laufzeiten angelegt, um die Duration des Fonds konstant zu halten.
Marktrückblick
Der Euro Stoxx 50 verzeichnete im letzten Monat eine positive Performance von 2,29 % in EUR, während der SMI 3,38 % in CHF erwirtschaftete. Die Performance des Swiss Bond Index und Barclays Pan European Aggr IG hedged lagen im vergangenen Monat bei -0,97 % bzw. -0,41 % in Lokalwährung.
Ende November notierten die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen der Schweiz, Deutschland und den USA zum Monatsende bei 0,28 %, 2,85 % und 4,2 %. Die Risikoaufschläge der europäischen Anleiheklassen High Grade, High Yield und Hybrid High Grade veränderten sich nur gering im Berichtsmonat. Sie liegen für die einzelnen Anleiheklassen HG, HY und Hybrid HG bei 79, 281 und 138 Basispunkten zum Monatsende.
Der Dezember war – unüblich für das Jahresende – von einer äußerst aktiven Geldpolitik der Zentralbanken geprägt. Die SNB, die Fed und die EZB berieten über die weitere Zinsentwicklung. Während SNB und EZB ihre Leitzinsen unverändert ließen und angesichts der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung eine abwartende Haltung einnahmen, senkte die Fed die Zinsen wie erwartet um 25 Basispunkte. Der Entscheid offenbarte jedoch ein gewisses Ausmaß an Uneinigkeit im Gremium, da drei Mitglieder gegen die Senkung stimmten – zwei plädierten für unveränderte Zinsen, ein Mitglied sprach sich für eine Senkung um 50 Basispunkte aus.
Die weitere Zinsentwicklung in den USA wird durch die infolge des Shutdowns verzerrte Datenlage erschwert. So wurde die Inflation mit erheblichen Lücken und ohne vollständige Angaben für die Monate Oktober und November veröffentlicht, während der Arbeitsmarkt weiterhin gemischte Signale aussendet: Einerseits bleibt die Zahl der Bezieher von Arbeitslosenhilfe niedrig, andererseits ist bei den offenen Stellen ein Rückgang zu verzeichnen.
An den Anleihenmärkten setzte sich der Trend der vergangenen Monate fort. Die Performance wurde wesentlich durch die Zinsstrukturkurve bestimmt, die im Dezember in USD, EUR und CHF um rund 10 bis 15 Basispunkte steiler wurde. Die Märkte preisen zunehmend weniger, wenn überhaupt noch, künftige Zinssenkungen ein und verlangen für längere Laufzeiten höhere Risikoprämien, nicht zuletzt vor dem Hintergrund hoher Budgetdefizite, umfangreicher Investitionsprogramme in Europa und des erheblichen Investitionsbedarfs in die KI‑Infrastruktur. Zudem hat die Federal Reserve ihr „quantitative tightening“, also den Bilanzabbau, zum 1. Dezember eingestellt und reinvestiert fällig werdende Staatsanleihen nun wieder vollständig, was die Liquidität im Markt stabilisiert.
Der europäische Primärmarkt für Nachranganleihen verzeichnete im Dezember negatives Wachstum zum Vormonat (New Issue: 6 Mrd. EUR vs. Rückkäufe: 15 Mrd. EUR). Damit erreichte der europäische Markt für Nachranganleihen zum Monatsende ein Volumen von 966 Mrd. EUR.
Marktausblick
Zum Jahresende befassen sich die Marktteilnehmer vor allem mit den Aussichten für das kommende Jahr. Für den europäischen Anleihenmarkt gibt es gleich mehrere Gründe optimistisch zu sein. Die geplanten Ausgaben in Deutschland haben die Wachstumserwartungen nach oben geschraubt, während die Inflation, anders als in den USA, stabil bleibt und keinen Grund zur Sorge liefert. Auch die Rezessionsangst und die Schreckensszenarien des Handelskrieges mit den USA sind verflogen. Die niedrigen Zinsen in Europa und die niedrige Verschuldung der Haushalte wirken unterstützend für das Konsumwachstum, während die Unternehmensbilanzen ebenfalls solide aufgestellt sind. Die gute Lage führte zu Rating Upgrades in Italien, Spanien, Portugal und Griechenland. Lediglich Frankreich bleibt ein Hort der makroökonomischen Unsicherheit.
Gestützt durch niedrige Risikoaufschläge und hohen Investitionsbedarf wird für 2026 ein hohes Emissionsvolumen an den Anleihenmärkten erwartet. Im Gegenteil sollen Hybridanleihen maximal zur Refinanzierung auslaufender Papiere begeben werden, da viele Unternehmen über ausreichende Eigenmittel verfügen. Sofern keine unvorhergesehenen Risikoereignisse eintreten, erwarten wir uns wie 2025 ein stabiles 2026, in dem unser Fonds die Rendite ohne große Volatilität erwirtschaften wird.
In 2026 dürfen sich unsere Investoren über eine kleine Verbesserung freuen. Das kontinuierliche Wachstum des Fondsvolumens ermöglicht uns Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen zu realisieren. Im Verlauf des Jahres wird die TER unseres Fonds um einige Basispunkte reduziert. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.
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Matthias Neymeyer
Head of Sales | Business Development Manager – Distribution Partners
Matthias Neymeyer
Head of Sales | Business Development Manager – Distribution Partners
Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Institutional Clients
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Institutional Clients
Andreas Kaiser ist Wholesale Relationship Manager bei der Greiff capital management AG. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Commerzbank AG in Karlsruhe war der Bankfachwirt acht Jahre im Retailbanking tätig. Zuletzt agierte Andreas Kaiser mehr als sechs Jahre erfolgreich als Relationship Manager im Wealth Management der Commerzbank in Baden-Baden.
Sultan Deniz
Business Development Manager – Institutional Clients
Sultan Deniz
Business Development Manager – Institutional Clients
Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.