April 2026

Monatskommentar DCP – Hybrid Income

Die Performance im April lag bei 0,61 % in CHF (0,82 % in EUR, 0,90 % in USD). Die Rendite des Portfolios auf den von uns erwarteten Call liegt bei 2,9 % in CHF, bzw. bei 4,8 % in EUR und 6 % in USD. Die Duration liegt bei 2,4 Jahren.

Portfolio

Im April gab es keine Ausläufe. Erfreulich war die Ankündigung von Aegon, Anfang Mai einen Tender durchzuführen. Der Versicherer hat eine Reihe – aus unserer Sicht – äußerst attraktiver Anleihen ausstehend, bei denen eine zukünftige Rückzahlung nicht im Preis reflektiert ist. Der Tender ist ein Zeichen dafür, dass die Emittentin die derzeitige Bewertung ebenfalls als zu tief erachtet, was zu Kursgewinnen führte. Dadurch konnte der Fonds relativ outperformen und weiterhin positive Zuflüsse von Investoren verzeichnen. Die verfügbaren Barmittel wurden teilweise in bestehende Positionen und damit auch in etwas länger laufende Anleihen investiert.

Marktrückblick

Der Euro Stoxx 50 verzeichnete im letzten Monat eine positive Performance von 6,37 % in EUR, während der SMI 4,15 % in CHF zulegte. Die Performance des Swiss Bond Index und Barclays Pan European Aggr IG hedged lagen im vergangenen Monat bei -0,25 % bzw. 0,32 % in Lokalwährung.

Ende April notierten die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen der Schweiz, Deutschlands und der USA zum Monatsende bei 0,38 %, 3,04 % und 4,37 %. Die Risikoaufschläge der europäischen Anleiheklassen High Grade, High Yield und Hybrid High Grade fielen im Berichtsmonat. Sie liegen für die einzelnen Anleiheklassen HG, HY und Hybrid HG bei 83, 297 und 144 Basispunkten zum Monatsende.

Der Monat April war weiterhin geprägt von der Nachrichtenlage rund um den Iran-Konflikt und die Straße von Hormus. Die Anfang des Monats von Präsident Trump verbreitete Nachricht, dass ein Abkommen demnächst zu erwarten sei, sorgte für eine Entspannung an den Aktienmärkten. Dies führte zu einer Kursrally, wie sie in den USA seit 2020 nicht mehr zu beobachten war. Demgegenüber steht, dass das geopolitische Risiko aufgrund komplexer Machtstrukturen sowie zahlreicher involvierter Parteien und Interessen weiterhin hoch bleibt. Dies zeigt sich – trotz hoher Volatilität – in den auf hohem Niveau verharrenden Ölpreisen.

Die Anleihenmärkte sind zwiegespalten. Auf der einen Seite sind die Risikoaufschläge, gestützt durch steigende Aktienkurse und überraschend positive Unternehmensgewinne im ersten Quartal, auf Vorkriegsniveaus zurückgegangen. Rund 60 % der Unternehmen im S&P 500 haben ihre Ergebnisse veröffentlicht; eine deutliche Mehrheit von über 70 % konnte die Erwartungen übertreffen. Auf der anderen Seite steht die anhaltende Unsicherheit über die weitere Inflationsentwicklung. Darauf deuten die abwartende Haltung der Zentralbanken sowie die weiterhin erhöhte Inflation hin. In den USA lag die Inflation zuletzt bei 3,3 %, während die Erwartungen sogar auf 4,7 % gestiegen sind. Infolge dieser Entwicklungen verharrten die Zinskurven im Berichtsmonat weitgehend auf dem Niveau des Vormonats. Im Euroraum weist die Zinskurve mittlerweile eine Steilheit (10-Jahres-Zins minus 2-Jahres-Zins) von nahezu 100 Basispunkten auf, was dem Finanzsektor zugutekommen dürfte.

Der europäische Primärmarkt für Nachranganleihen verzeichnete im April ein positives Wachstum zum Vormonat (New Issue: 14 Mrd. EUR vs. Rückkäufe: 9 Mrd. EUR). Damit erreichte der europäische Markt für Nachranganleihen zum Monatsende ein Volumen von 987 Mrd. EUR.

Marktausblick

Trotz der Erholung im Berichtsmonat bleiben viele Unsicherheiten bestehen, und die Dauer der Blockade der Straße von Hormus ist für Wirtschaft und Inflation entscheidend. Zusätzlich werden Stimmen aus dem Energiesektor laut, die vor weitreichenden negativen Auswirkungen warnen. Zwar wurde der Angebotsausfall kurzfristig über andere Kanäle und bestehende Vorräte kompensiert, doch schwindende Lagerbestände und anhaltend hohe Energiepreise können zu Zweitrundeneffekten bei Ölderivaten, insbesondere bei Düngemitteln und Lebensmitteln, führen und die Inflationsspirale weiter antreiben.

Wir erachten unsere aktuelle Rendite von 2,9 % in CHF, 4,8 % in EUR und 6 % in USD als absolut und relativ attraktiv. Die Zinsrisiken werden relativ tief gehalten und der Fokus auf hohe Kreditqualität ist zentral. Folglich bleibt der Sweet Spot mit dem DCP Hybrid Income klar bestehen.


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Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.

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Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Wholesale Banken & Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.

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