Januar 2024

Monatskommentar Earth Sustainable Resources Fund

Das Umfeld für den Rohstoffsektor blieb auch zu Beginn des neuen Jahres komplex. Industriemetalle (Kupfer +0,3 % im Januar) sowie Edelmetalle (Gold -1,2 %, Silber -3,6 %) starteten das Jahr mit wenig Schwung. Die Industrieproduktion in der Eurozone bleibt rückläufig und das Sentiment gegenüber der chinesischen Wirtschaftsentwicklung negativ. Eine robuste Konjunktur in den USA hat die ursprünglich für März erwarteten Zinssenkungen bereits wieder in Frage gestellt und in der Folge den US-Dollar gestärkt. Auch die sich zuspitzende Lage im mittleren Osten bereitet Sorgen mit ungewissen Einflüssen auf Logistikketten, Konsumenten- und Energiepreise.

Während Chinas Handel 2023 schwächelte, stiegen die chinesische Rohstoffimporte auf ein Rekordhoch. Unser besonderes Augenmerk gilt dabei der chinesischen Kupfernachfrage, die um 6 % gegenüber dem Vorjahr anstieg, unterstützt von der Installation neuer Solarstromkapazität (+146 % auf 217 GW) und Windkraftanlagen (+96 % auf 76 GW). Gleichzeitig stiegen die Verkäufe von Elektrofahrzeugen im Jahresvergleich um 38 %. Aktien der erneuerbaren Energien (“Renewable Energies” (RE)) blieben allerdings auch zu Beginn des neuen Jahres unter Druck: Der S&P Global Clean Energy Index gab im Januar um -11,0 % nach. Die Fondsberater beobachten den Sektor aufmerksam, sehen aber angesichts des enormen Gegenwinds aktuell noch keinen Wiedereinstiegspunkt bei den REs.

Angesichts einer Verzögerung der erwarteten US-Zinssenkung blieb der Goldpreis richtungslos und Gold-ETFs verzeichneten Ausflüsse. Im Gegensatz zu dem geringen westlichen Interesse an dem gelben Metall steigt die Nachfrage in China. Chinesische Investoren und Haushalte kaufen Gold als „sicheren Hafen” vor dem Chaos auf dem lokalen Immobilien- und Aktienmarkt, was dazu beiträgt, dass die Preise für Gold auf Rekordhöhen bleiben.

Nachhaltigkeit war eines der Hauptthemen, die auf dem WEF in Davos im Januar angesprochen wurden. Der Bericht über die globalen Risiken 2024 spiegelte dies wider, wobei “nature-related”- Themen dominierten, einschließlich der Verknappung der “critical raw materials”. Auf dem WEF bekundete auch der ICMM (International Council for Mining and Metals) seine Verpflichtung, zu einer „nature-positive“- Zukunft beizutragen, indem er für seine Mitglieder (1/3 des weltweiten Metallbergbaus) Ziele für 2030 festlegte. Für das kommende Jahr bleiben wir angesichts der sich zuspitzenden Engpässe bei vielen Rohstoffen (z.B. beim Kupfer) sehr zuversichtlich über die Entwicklung des Sektors. Der Fonds soll deshalb angesichts dieses für „critical raw materials” positiven Umfelds weiterhin voll investiert bleiben.


Dr. Joachim Berlenbach

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Matthias Neymeyer ist Wholesale Relationship Manager bei der Greiff capital management AG und betreut die Region Süddeutschland. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom-Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Servicekundenberater und nach einem Wechsel zur Volksbank Breisgau Süd eG als Privatkundenberater tätig. Zuletzt agierte Matthias Neymeyer mehr als vier Jahre erfolgreich als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Süd eG.

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