Mai 2026
Monatskommentar Earth Strategic Resources Fund
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran befindet sich mittlerweile im vierten Monat und sorgt weiterhin für Unsicherheit an den Finanzmärkten. Die US-Inflation stieg im April auf 3,8 % gegenüber dem Vorjahr, nach 3,3 % im März. Gleichzeitig musste das US-Finanzministerium erstmals seit 2007 wieder 30-jährige Staatsanleihen mit einer Rendite von 5 % platzieren. Die Märkte rechnen inzwischen nicht mehr mit Zinssenkungen in den USA im Jahr 2026.
Obwohl ein Ende der US-Dollar-Dominanz kurzfristig nicht zu erwarten ist, häufen sich die Anzeichen für eine graduelle Erosion seiner globalen Vormachtstellung. Ein deutliches Signal war die Entscheidung von BHP, auf Druck Chinas einen Teil seiner Eisenerzverkäufe in Renminbi abzurechnen. Seit Anfang 2025 hat der US-Dollar gegenüber einem gewichteten Währungskorb rund 11 % an Wert verloren.
Am Kupfermarkt verschärft sich die fundamentale Lage weiter. Die weltweite Minenproduktion sank im ersten Quartal 2026 um 162.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Die größten Produktionsrückgänge verzeichneten Freeport-McMoRan, Codelco und Ivanhoe. Zusätzliche Aufmerksamkeit erregte eine interne Prüfung bei Codelco, die ergab, dass die Produktion 2025 zu hoch ausgewiesen worden war. Die tatsächliche Förderung fiel damit auf den niedrigsten Stand seit 1998. Gleichzeitig wurde Chiles Produktionsausblick für 2026 nach unten korrigiert. Die Verdoppelung der Schwefelsäurepreise auf durchschnittlich 380 US-Dollar je Tonne erhöht den Kostendruck zusätzlich, wobei der Earth Strategic Resources Fonds nur ein sehr begrenztes Exposure zu Laugungsprojekten aufweist, die einen hohen Bedarf an Schwefelsäure haben. Vor dem Hintergrund gestörter Schwefel- und Öllieferungen durch die Straße von Hormus könnte das globale Kupferdefizit in diesem Jahr auf über 500.000 Tonnen anwachsen. Die Nachfrage nach Kupfer bleibt robust, gestützt durch einen Anstieg der chinesischen Netzinvestitionen um 43 % im ersten Quartal.
Der Goldsektor lieferte erneut starke Ergebnisse mit Rekordmargen (AISC) von durchschnittlich 62 % und rund 10 Milliarden US-Dollar freiem Cashflow. Trotz höherer Energiekosten bleiben die Bilanzen der Produzenten solide und werden zusätzlich durch Aktienrückkaufprogramme unterstützt.
Nach der Rückkehr von unserem jüngsten Explorationsprojekt für Gold, Wolfram und Antimon in Frankreich sehen wir die Rohstoffversorgung Europas weiterhin vor großen Herausforderungen. Obwohl die Europäische Union 47 strategische Rohstoffprojekte identifiziert hat, verzögern lokale Widerstände deren Umsetzung erheblich. Diese Entwicklungen unterstreichen die wachsende Bedeutung bestehender europäischer Rohstoffproduzenten.
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Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser ist Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients bei der Greiff capital management AG. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Commerzbank AG in Karlsruhe war der Bankfachwirt acht Jahre im Retailbanking tätig. Zuletzt agierte Andreas Kaiser mehr als sechs Jahre erfolgreich als Relationship Manager im Wealth Management der Commerzbank in Baden-Baden.
Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Wholesale Banken & Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.