Juni 2026
Monatskommentar Earth Strategic Resources Fund
Investoren bewerteten im Berichtsmonat ihre Erwartungen an das US-Zinsumfeld neu. Überraschend starke US-Konjunkturdaten und eine restriktive Kommunikation der US-Notenbank lösten insbesondere bei den Edelmetallen eine deutliche Korrektur aus. Die 172.000 neu geschaffenen Arbeitsplätze im Mai sowie eine Inflationsrate von 4,2 % schufen ein belastendes Umfeld für zinssensitive Rohstoffe. Zwar sorgte ein temporäres Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran kurzzeitig für Entlastung, doch signalisierte Fed-Präsident Kevin Warsh ein länger anhaltendes Hochzinsumfeld. Bemerkenswert war die Widerstandsfähigkeit der Industriemetalle: Trotz der negativen Korrelation zum US-Dollar zeigten sich Kupfer und Zink deutlich robuster als Gold und Silber. Während Kupfer lediglich um 2,6 % nachgab und Zink sogar um 1,6 % zulegte, korrigierten Gold (-11,7 %) und Silber (-22,2 %) deutlich.
Industriemetalle profitierten von einer starken strukturellen Nachfrage, getragen vom globalen Stromnetzausbau, der Elektromobilität sowie dem massiven Energiebedarf von KI-Rechenzentren. China festigte durch Rekordinvestitionen in seine Netzinfrastruktur seine Rolle als weltweit wichtigster Konsument. Auf der Angebotsseite blieben die Rahmenbedingungen jedoch angespannt. Trotz der Entspannung im Iran-Konflikt bestehen die chinesischen Exportbeschränkungen für Schwefelsäure fort. Dies dürfte die Produktion von SX-EW-Kupfer in Chile und Zentralafrika weiterhin beeinträchtigen und das globale Angebot verknappen. Vor diesem Hintergrund verstärken die USA ihre strategischen Bemühungen zur Absicherung kritischer Rohstofflieferketten. Das Repräsentantenhaus verabschiedete im Juni 2026 den DOMINANCE Act (Developing Overseas Mineral Investments and New Allied Networks for Critical Energies). Das Gesetz zielt darauf ab, die Abhängigkeit der USA von China durch den Aufbau resilienterer Lieferketten mit Verbündeten zu reduzieren.
Im Edelmetallsektor reagierten Investmentbanken mit unterschiedlichen Prognosen. Während Goldman Sachs das Kursziel für Gold per Ende 2026 aufgrund der Zinsperspektive auf 4.900 USD je Unze senkte, hält die Bank of America an ihrem Ziel von 6.000 USD je Unze fest. Als Treiber werden die steigende US-Staatsverschuldung und die fortschreitende De-Dollarisierung angeführt. Diese Einschätzung wird durch die anhaltend hohe Nachfrage der Zentralbanken gestützt: Die People’s Bank of China kaufte im Mai bereits den 19. Monat in Folge Gold hinzu (10 Tonnen). Laut World Gold Council erwarten zudem 89 % der befragten Zentralbanken weltweit steigende Goldreserven innerhalb der nächsten zwölf Monate.
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Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser ist Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients bei der Greiff capital management AG. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Commerzbank AG in Karlsruhe war der Bankfachwirt acht Jahre im Retailbanking tätig. Zuletzt agierte Andreas Kaiser mehr als sechs Jahre erfolgreich als Relationship Manager im Wealth Management der Commerzbank in Baden-Baden.
Sultan Deniz
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Sultan Deniz
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Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Wholesale Banken & Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.