April 2026
Monatskommentar Earth Strategic Resources Fund
Der April war wiederum stark vom Iran-Konflikt geprägt. Die Rohstoffmärkte reagierten entsprechend volatil auf die anhaltenden und teils widersprüchlichen Ankündigungen der US-Regierung. Je länger die Straße von Hormus geschlossen bleibt, desto deutlicher werden die Auswirkungen auf globale Lieferketten, Energieversorgung und Inflation. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die US-Inflation im März mit 3,3 % (CPI) den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2024 erreicht hat. Insbesondere steigende Energiepreise dürften sich zunehmend inflationär auf die Volkswirtschaften auswirken und Realzinsen unter Druck setzen. Dieses Umfeld ist grundsätzlich unterstützend für Edelmetalle sowie Rohstoffe im Allgemeinen.
Im Bergbausektor bereiten vor allem Lieferunterbrechungen bei Schwefelsäure aus dem Mittleren Osten Sorgen. Schwefel, ein Nebenprodukt der Ölproduktion, wird zu Schwefelsäure weiterverarbeitet und über die Straße von Hormus exportiert. Schwefelsäure ist insbesondere für Haufenlaugungsprozesse im Kupferbergbau in Chile und Zentralafrika essenziell. Rund 20 % der globalen Kupferproduktion basieren auf diesem Verfahren. Entscheidend ist dabei weniger der Preis der Säure als vielmehr deren Verfügbarkeit. Der Kupferpreis reagierte entsprechend und legte im Monatsverlauf um rund 6 % zu. Bei Preisen um 6 US-Dollar pro Pfund Kupfer arbeiten viele Produzenten hochprofitabel, wie aktuelle Quartalszahlen von Hudbay, Capstone und Sandfire belegen. Die Nachfrage bleibt robust (+1,7 % real gegenüber dem Vorjahr). Zusätzlich stiegen die Investitionen in das chinesische Stromnetz im ersten Quartal 2026 um rekordhohe 43 %. Auf der Angebotsseite bleibt die Situation angespannt. Freeport musste die Produktionsprognosen für die Grasberg-Mine in Indonesien erneut deutlich senken; die Instandsetzungsarbeiten nach der jüngsten Überflutung dauerten länger als erwartet. Dasselbe gilt für die Kamoa-Kakula-Mine im Kongo. Zudem führte erhöhte seismische Aktivität zur temporären Schließung der großen Cadia-Mine in Australien. Die Reaktion der Politik ist klar: Direkt nach der Ankündigung der USA, im Rahmen des 12-Milliarden-Dollar-Projekts „Project Vault“ strategische Mineralreserven aufzubauen, empfahl Chinas staatliche Metallindustriegruppe, die Kupferreserven zu erhöhen.
Auch im Goldsektor zeigen die jüngsten Quartalsergebnisse eine sehr starke Entwicklung. Stellvertretend sei Newmont genannt, das im ersten Quartal einen Free Cashflow von 3,1 Milliarden USD erwirtschaftete. Das aktuelle makroökonomische Umfeld mit steigender Inflation, geopolitischer Unsicherheit und sinkenden Realzinsen sollte ein positives Umfeld für Gold darstellen. In Kombination mit disziplinierter Kostenkontrolle und hohen Margen unterstreicht dies die Attraktivität des Sektors.
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Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser ist Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients bei der Greiff capital management AG. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Commerzbank AG in Karlsruhe war der Bankfachwirt acht Jahre im Retailbanking tätig. Zuletzt agierte Andreas Kaiser mehr als sechs Jahre erfolgreich als Relationship Manager im Wealth Management der Commerzbank in Baden-Baden.
Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Wholesale Banken & Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.