Februar 2026
Monatskommentar Earth Gold Fund UI
Der Berichtsmonat stand ganz im Zeichen des Iran-Kriegs, der nach der bereits erhöhten Volatilität Ende Januar ein neues Risikolevel in den Ölmarkt und damit indirekt auch in Gold gebracht hat. Im Zentrum steht dabei die ökonomische Übertragungskette: Ein anhaltender Konflikt erhöht das Angebots- und Transportrisiko bei Energie, der Ölpreis wird zum Taktgeber für Inflationserwartungen. Diese beeinflussen Realrenditen und den US-Dollar – d. h. die Kanäle, über welche Gold reagiert. Bislang bleibt die Marktreaktion jedoch erstaunlich kontrolliert. Brent notierte Anfang März bei rund 80 US$/bbl und damit klar unter 100 US$/bbl, was darauf hindeutet, dass Investoren derzeit eher ein kurzes, begrenztes Kriegsszenario einpreisen als eine länger anhaltende Eskalation. Gerade daraus ergibt sich aber ein asymmetrisches Risiko: Sollte es zu nachhaltigen Störungen entlang zentraler Lieferketten kommen, kann Öl aufgrund kurzfristig preisunelastischer Nachfrage rasch in ein Schock-Regime kippen. In der Folge würden Inflationssorgen typischerweise die „higher for longer“-Debatte verstärken und Realrenditen und -zinsen würden zum entscheidenden Hebel für die Richtung und Intensität der Goldreaktion werden (die Erwartung einer höheren Inflation würde Gold unterstützen, da Realzinsen negativ drehen könnten).
Angesichts der relativ „zahmen“ Reaktion des Ölpreises zu Beginn der Kriegsaktivitäten und damit verbundenen gedrosselten Inflationssorgen setzte ein zunächst stärkerer US-Dollar Gold und insbesondere Goldaktien unter Druck; Silber und Platinmetalle tendierten ebenfalls schwächer, da wirtschaftliche Wachstumssorgen zunehmen.
Das Marktumfeld war ohnehin angespannt: Die Nominierung des neuen Fed-Chair-Kandidaten Kevin Warsh hatte bereits zuvor eine Korrektur ausgelöst, Ängste über „AI-Cannibalisation“ belasteten zunehmend verschiedene Wirtschaftssektoren, Trumps zentrale Zoll-Agenda wurde vom Supreme Court gekippt, die Ukraine-Russland-Gespräche blieben ergebnislos und das Lunar-New-Year-Fenster entzog den Märkten zeitweise Liquidität. Umso bemerkenswerter ist, dass Gold und Silber die Berichtsperiode dennoch im Plus beendeten – mit +7,9 % bzw. +10 %.
Fundamentalseitig bleibt China ein wichtiger Stabilitätsanker für die Goldnachfrage: Die chinesische Zentralbank war erneut Käufer und baute ihre Goldposition zum 15. Monat in Folge aus – trotz Rekordniveaus im Januar 2026. Zudem fielen die Q4-Zahlen 2025 im Edelmetallsektor erneut stark aus, mit hoher Free-Cash-Flow-Generierung und entsprechenden Kapitalrückführungen. Im Earth Gold Fund UI wurden nach dem Ausverkauf der Vorperiode keine wesentlichen Anpassungen vorgenommen; das Portfolio bleibt voll investiert mit Fokus auf attraktiv bewertete Mid-Tiers und Developer.
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Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser ist Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients bei der Greiff capital management AG. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Commerzbank AG in Karlsruhe war der Bankfachwirt acht Jahre im Retailbanking tätig. Zuletzt agierte Andreas Kaiser mehr als sechs Jahre erfolgreich als Relationship Manager im Wealth Management der Commerzbank in Baden-Baden.
Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Wholesale Banken & Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.