April 2026

Monatskommentar Earth Gold Fund UI

Der April war wiederum stark vom Iran-Konflikt geprägt, wobei die Rohstoffmärkte entsprechend volatil auf die anhaltenden und teils widersprüchlichen Ankündigungen der US-Regierung reagierten. Anleger positionierten sich angesichts der hohen Volatilität meist auf der Seitenlinie. Je länger die Straße von Hormus geschlossen bleibt, desto deutlicher werden die Auswirkungen auf globale Lieferketten, Energieversorgung und Inflation. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die US-Inflation im März mit 3,3 % (CPI) den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2024 erreicht hat. Insbesondere steigende Energiepreise dürften sich zunehmend inflationär auf die Volkswirtschaften auswirken und Realzinsen unter Druck setzen. Dieses Umfeld ist grundsätzlich unterstützend für Edelmetalle sowie Rohstoffe im Allgemeinen.

Gold und Silber entwickelten sich im Berichtszeitraum angesichts erhöhter Volatilität seitwärts. Der US-Dollar verlor im Monatsverlauf an Stärke, während geopolitische Risiken und Inflationssorgen die Nachfrage nach sicheren Häfen unterstützten. Besonders bemerkenswert bleibt die anhaltend starke Nachfrage der Zentralbanken. Laut World Gold Council beliefen sich die Nettogoldkäufe der Zentralbanken im ersten Quartal 2026 auf rund 244 Tonnen und lagen damit deutlich über dem historischen Durchschnitt. China setzte seine Goldkäufe auch im Frühjahr fort und erhöhte seine offiziellen Reserven weiter. Die globale Verschiebung weg vom US-Dollar und hin zu realen Reservewerten bleibt damit intakt. Gold etabliert sich zunehmend wieder als strategischer Wertspeicher in einem Umfeld steigender geopolitischer Spannungen, fiskalischer Unsicherheit und anhaltend hoher Inflation.

Auch die Fundamentaldaten der Goldindustrie bleiben außergewöhnlich stark. Viele Produzenten erwirtschaften derzeit Rekordmargen und hohe freie Cashflows. Stellvertretend veröffentlichte Newmont im ersten Quartal einen Free Cashflow von rund USD 3,1 Milliarden. Die Kombination aus hohen Edelmetallpreisen, disziplinierter Kostenkontrolle und stabiler Produktion führt zu einer der profitabelsten Phasen der Branche seit Jahrzehnten. Gleichzeitig nimmt die Konsolidierung im Sektor weiter zu. Im Berichtszeitraum übernahm G Mining den benachbarten Entwickler G2 Gold in Guyana mit einer Prämie von 72 %, während Agnico Eagle sowohl Rupert Resources als auch Aurion Resources in Finnland akquirierte. Diese Transaktionen wurden vom Markt positiv aufgenommen und unterstreichen die strategische Attraktivität qualitativ hochwertiger Goldprojekte. Der Earth Gold Fund UI erhöhte im Berichtszeitraum die Gewichtung in „Developern“ durch den Kauf einer US-amerikanischen Firma aus diesem Segment, während die Cashquote bei 3,28 % lag.

Dr. Joachim Berlenbach

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Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.

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Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Wholesale Banken & Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.

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