Januar 2026
Monatskommentar Earth Exploration Fund UI
Nach dem außergewöhnlich starken Jahr 2025 starteten die Rohstoffmärkte mit hoher Dynamik und ausgeprägter Volatilität ins neue Jahr. Zahlreiche Rohstoffe erreichten im Januar erneut historische Höchststände, bevor es gegen Monatsende zu einer scharfen, aber technisch bedingten Korrektur kam. Fundamental bleibt das Umfeld klar konstruktiv.
Edelmetalle: Absicherung in unsicheren Zeiten
Gold und Silber standen erneut im Zentrum der Marktbewegungen. Eine rasche Neubewertung geopolitischer Risiken – darunter neue Spannungen in Lateinamerika, anhaltende Eskalationsrisiken im Nahen Osten sowie zunehmende fiskalische und institutionelle Unsicherheit in den USA – trieb beide Metalle zunächst auf neue Allzeithochs. Parallel nahm der politische Druck auf die US-Notenbank weiter zu, was die geldpolitische Glaubwürdigkeit zusätzlich belastete. In diesem Umfeld erfüllten Edelmetalle ihre Rolle als primärer Absicherungsmechanismus.
Die deutliche Korrektur zum Monatsende war kein Ausdruck einer fundamentalen Trendwende, sondern ein klassisches Deleveraging-Ereignis. Ausgehend von Silber – ausgelöst durch deutlich erhöhte Margin-Anforderungen an der COMEX – kam es zu Zwangsliquidationen, die in der Folge auch Gold erfassten. Nach dieser überfälligen Bereinigung sehen wir beide Metalle weiterhin strukturell gut unterstützt. Trotz der Volatilität erzielten Gold und Silber im Berichtszeitraum zweistellige Zugewinne. Goldaktien entwickelten sich erneut überproportional, getragen von offener Kapitalmarktfinanzierung, steigender M&A-Aktivität und zunehmendem Investoreninteresse an unterbewerteten Entwicklern und Produzenten.
Kupfer: Strukturelle Angebotsknappheit trifft robuste Nachfrage
Auch bei Industriemetallen bleibt das Bild klar positiv, allen voran bei Kupfer. Die Schmelzgebühren für Kupferkonzentrate fielen erneut auf historische Tiefststände – ein deutliches Signal für strukturelle Angebotsengpässe. Gleichzeitig wächst die Nachfrage weiter, getrieben durch Elektrifizierung, den Ausbau von Rechenzentren und den steigenden Metallbedarf im Zuge von KI- und Energiewende-Investitionen. Die starke operative Entwicklung der Produzenten sowie zunehmende Übernahmeaktivitäten unterstreichen die Attraktivität des Sektors.
Öl & Energie: Rückkehr der Nachfrage
Der Energiesektor zeigte im Januar eine deutliche Erholung. Ölaktien verzeichneten kräftige Kursgewinne, unterstützt durch eine Normalisierung der globalen Nachfrage und anhaltende Förderdisziplin der OPEC+. Gleichzeitig sorgten geopolitische Risiken für eine Verengung der physischen Märkte. Öl bleibt damit nicht nur ein attraktiver Inflationsschutz, sondern bietet auch substanzielle Upside-Potenziale in einem Umfeld strukturell begrenzten Angebots. Insgesamt sehen wir die jüngste Volatilität nicht als Warnsignal, sondern als typische Begleiterscheinung eines sich aufbauenden Rohstoffsuperzyklus.
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Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer
Head of Sales – Business Development Manager Wholesale IFA | Pools | Vertriebe
Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Andreas Kaiser ist Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients bei der Greiff capital management AG. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Commerzbank AG in Karlsruhe war der Bankfachwirt acht Jahre im Retailbanking tätig. Zuletzt agierte Andreas Kaiser mehr als sechs Jahre erfolgreich als Relationship Manager im Wealth Management der Commerzbank in Baden-Baden.
Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz
Business Development Manager – Wholesale Banken & Institutional Clients
Sultan Deniz bringt seit Mai 2025 als Business Development Managerin – Wholesale Banken & Institutional Clients ihre weitreichende Expertise und Branchen-Erfahrung bei der Greiff capital management AG ein.
Die Diplom-Betriebswirtin (FH) hat davor im Sales-Bereich für namhafte Asset Manager wie Threadneedle, Schroders, M&G und QC Partners gearbeitet. Zuletzt ist sie als Senior Institutional Sales erfolgreich tätig gewesen.