August 2025
Gold steht vor einem langfristigen Aufwärtstrend
Gold steht vor einem langfristigen Aufwärtstrend – getrieben von massiven Zentralbankkäufen, geopolitischer Unsicherheit und begrenztem Angebot.
Goldminenaktien bieten dank Rekordmargen und operativem Hebel das Potenzial für überproportionale Gewinne. Für Anleger eröffnet sich damit ein historisch günstiges Einstiegsfenster in einen neuen „goldenen“ Zyklus.
Die mittel- bis langfristigen Perspektiven für den Goldpreis könnten kaum besser sein. Geopolitische Spannungen – vom Nahostkonflikt über den Krieg in der Ukraine bis hin zu den Rivalitäten zwischen den USA und China – verstärken die Flucht in sichere Anlagen. Parallel schreitet die De-Dollarisierung voran: Immer mehr Länder reduzieren ihre Bestände an US-Staatsanleihen und setzen stattdessen auf physisches Gold. Da das weltweite Angebot strukturell begrenzt ist – große neue Lagerstätten werden immer seltener und Genehmigungsverfahren dauern Jahre – dürfte dieser Trend den Goldpreis auch in den kommenden Jahren stützen.
Zentralbanken als Preistreiber
Noch nie seit dem Ende des Goldstandards 1971 haben Zentralbanken so massiv Gold akkumuliert wie in den vergangenen Jahren. China, Indien und Russland führen die Liste der Käufer an und entziehen dem Markt physisches Metall in Rekordmengen. Diese Käufe sind nicht nur eine Absicherung gegen geopolitische Risiken, sondern auch Ausdruck schwindenden Vertrauens in den US-Dollar als Weltreservewährung. Der anhaltende Kaufdruck seitens der Zentralbanken wirkt nachhaltig preisstabilisierend – und dürfte bei anhaltender politischer Unsicherheit sogar für weitere Aufwärtsbewegungen sorgen.
Goldminenaktien: Vom Nachzügler zum Outperformer
Lange Zeit hinkten die Aktien der Goldproduzenten dem Goldpreis hinterher. Viele Anleger erinnerten sich an die schwache Performance nach 2011 und agierten entsprechend vorsichtig. Heute jedoch präsentiert sich der Sektor in einem völlig neuen Licht: Schulden wurden konsequent abgebaut, Dividenden etabliert und Kapital disziplinierter eingesetzt. Mit den aktuellen Goldpreisen erzielen viele Produzenten historische Rekordmargen, teils über 50 % Free-Cash-Flow-Marge. In einem steigenden Goldmarkt bedeutet dies überproportionales Gewinnwachstum. Historisch gesehen stiegen Minenaktien in Bullenmärkten zwei- bis dreimal so stark wie der Goldpreis selbst – ein Muster, das sich aktuell wieder abzuzeichnen beginnt.
Rekordmargen als Fundament
Die Kombination aus hohen Preisen und kontrollierten Kosten schafft ein operatives Umfeld, das es in dieser Form selten gab. Selbst bei steigenden Förderkosten bleiben die Margen außergewöhnlich attraktiv. Statt sich in teure Expansionen zu stürzen, nutzen viele Unternehmen ihre Cashflows für Dividenden, Aktienrückkäufe und gezielte Exploration – eine neue Kapitaldisziplin, die den gesamten Sektor stabiler und investorenfreundlicher macht. Für Anleger bedeutet dies ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis als in früheren Zyklen.
Durchschnittliche Gesamtkosten in der Goldindustrie gegenüber dem Goldpreis. Noch nie waren die „Free Cashflow Margen“ der Produzenten so hoch. Trotzdem bleiben Goldaktien von großen Teilen des Marktes ignoriert. Alle Zahlen in US-Dollar per Unze.

Quelle: Firmenberichte, ERI AG (*G&A: Allgemeinkosten (General & Administration): Capex: Kapital- und Investitionskosten (z.B. in neue Minen)
Stockpicking im Fokus
In einem Umfeld, in dem die Spreu vom Weizen zu trennen ist, setzt z.B. der Earth Gold Fund UI gezielt auf Stockpicking. Der Fonds investiert in unterbewertete Produzenten, Developer und Explorationsunternehmen mit attraktivem Aufholpotenzial. Das Besondere: Ein Analystenteam aus Geologen, Bergbauingenieuren und Geophysikern bringt tiefes technisches Know-how in die Investmententscheidungen ein – eine Kombination, die in der Branche selten zu finden ist. Durch globale Diversifikation, eine Mischung aus großen und kleinen Titeln sowie aktives Risikomanagement nutzt der Fonds die Chancen des Goldbullenmarkts, ohne blind der hohen Volatilität des Sektors ausgeliefert zu sein.
Fazit
Der Goldmarkt steht am Beginn eines strukturellen Aufwärtstrends. Zentralbankkäufe, geopolitische Spannungen, strukturelle Angebotsengpässe und rekordhohe Margen bei Produzenten schaffen ein Umfeld, das historisch einmalig ist. Goldminenaktien bieten dabei die Chance, diese Entwicklung mit Hebelwirkung zu nutzen – und könnten in den kommenden Jahren zu den großen Gewinnern an den Kapitalmärkten zählen. Für Anleger mit langfristigem Horizont und der Bereitschaft, gezielt auf Qualität zu setzen, könnte jetzt der ideale Einstiegszeitpunkt sein.
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Matthias Neymeyer
Head of Sales | Business Development Manager – Distribution Partners
Matthias Neymeyer
Head of Sales | Business Development Manager – Distribution Partners
Matthias Neymeyer ist Head of Sales bei der Greiff capital management AG. In dieser Position verantwortet er die Vertriebserfolge der Greiff-eigenen Fonds wie auch der PartnerLOUNGE Fonds und leitet das Sales-Team. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank Freiburg eG war der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) zunächst als Service- und Privatkundenberater tätig, gefolgt von 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Vermögensmanager im Private Banking der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Vor seiner Ernennung zur Führungskraft ist er über 6 Jahre lang als Relationship Manager Wholesale für Süddeutschland bei der Greiff capital management AG tätig gewesen.
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Institutional Clients
Andreas Kaiser
Business Development Manager – Institutional Clients
Andreas Kaiser ist Wholesale Relationship Manager bei der Greiff capital management AG. Nach seiner Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Commerzbank AG in Karlsruhe war der Bankfachwirt acht Jahre im Retailbanking tätig. Zuletzt agierte Andreas Kaiser mehr als sechs Jahre erfolgreich als Relationship Manager im Wealth Management der Commerzbank in Baden-Baden.